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Chorvereinigung St. Augustin - Jesuitenkirche Wien Chronik
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In Arbeit!
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2011
Im ersten Halbjahr konnten wir den Besuchern wieder viele große Werke der Kirchenmusik bieten - Messen von Haydn, Mozart, Schubert und Dvorak.
Die Neueinstudierung in der Fastenzeit -
Joseph Gabriel Rheinberger: "Cantus missae" (Messe in Es-Dur op. 109) -
ist eine doppelchörige Messkomposition.
Der absolute Höhepunkt der kirchenmusikalischen Tätigkeit des Chores im Frühling 2011 war das Konzert mit der "Messa da Requiem" von Giuseppe Verdi. Die Aufführung dieses gewaltige sakrale Werk im sakralen Rahmen war ein Erlebnis für Aufführende und Zuhörer und wurde viel bejubelt.
Der Mitschnitt des Konzertes ist als CD erhältlich.
Ein Artikel aus "The Vienna Review" über die Aufführung des Verdi-Requiems. ("Making a Joyful Noise" von Johanna Neyt, englisch)
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2010
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Haydn-Jahr
2009
Die Messen Joseph Haydns waren und sind immer ein Hauptbestandteil
des Kirchenmusikprogramms der Chorvereinigung St. Augustin.
Der Chor hat alle großen Messen Haydns im Repertoire
und bringt sie im Laufe dieses Jubiläumsjahres während
der Liturgie zur Aufführung. Eine Ausnahme stellt die „Cäcilienmesse“ dar,
die auf Grund ihrer Länge den Rahmen eines Gottesdienstes
sprengen würde; diese wird am 13. Oktober 2009 als Abendkonzert
dargeboten.
Im ersten Halbjahr 2009 haben wir acht Haydn-Messen im Rahmen
der Liturgie in der Jesuitenkirche präsentiert.
SCHÖPFUNGSMESSE IN EISENSTADT ( 31.5.2009)
Am 31. Mai 2009, dem 200. Todestag Joseph Haydns, hat die
Chorvereinigung am Schauplatz der Uraufführungen aller
großen Haydnmesse,
der Bergkirche zu Eisenstadt, den Gedenkgottesdienst um 9.30
Uhr, der
vom ORF und ZDF live im Fernsehen ausgestrahlt wurde, mit der „Schöpfungsmesse“ mitgestaltet.
So hatte ein Millionenpublikum die Gelegenheit, am Vormittag
des Pfingstsonntag,
zum Höhepunkt der Festivitäten in Eisenstadt zu Haydns
Todestag, eine festliche Aufführung der vorletzten seiner
Messen zu hören und zu sehen. Der burgenländische
Bischof Dr. Paul Iby zelebrierte den Festgottesdienst vor einem
geladenen Publikum, da die Bergkirche nur eine geringe Sitzkapazität
hat. Auch unser Chor konnte nur mit der Hälfte der Chormitglieder
auftreten, da der Platz auf der Orgelempore sehr beschränkt
ist. Wir musizierten mit einem hochkarätigen Solistenquartett,
nämlich den Damen Monika Riedler und KS Gabriele Sima
und den Herren Christian Bauer und Klemens Sander, sowie dem
Haydnorchester Eisenstadt. Dirigent war unser Chorleiter Andreas
Pixner.
Es war ein erhebendes Gefühl für alle Mitwirkenden,
an dieser historischen Stätte, wo im Mausoleum Joseph
Haydn bestattet ist, zu musizieren und die Stufen zur Orgelempore,
die der große Meister vor über 200 Jahren selbst
hinaufgestiegen ist, bis zur Orgel, an der er einst gespielt
hat, zu betreten.
Trotz der Strapazen, die eine TV-Liveübertragung mit sich
bringt – wir waren am Samstag von früh am Morgen
bis Abend fast pausenlos bei den Proben eingesetzt und Sonntag
früh wartete der Bus schon um halbacht am Luegerplatz – war
es ein tolles Erlebnis für uns alle.
Nicht zuletzt bedanken
wir uns bei den „guten Geistern“ der Pfarre Eisenstadt-Oberberg,
die uns während der Pausen mit Speis und Trank gelabt
haben.
Ein DVD-Video zu
dieser Aufführung ist erhältlich.
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2008
Der Ehrenpräsident der Chorvereinigung St.
Augustin, Professor Dr.h.c. Manfred Mautner-Markhof, ist am
7. Jänner 2008 verstorben. Wir werden ihn stets in dankbarer
Erinnerung behalten.
Das "Requiem in
d-Moll" von Wolfgang Amadeus Mozart wurde im Herbstkonzert
musiziert. (CD)
Bericht über die Aufführung der Messe in e-Moll von Anton Bruckner
(16. November 2008, englisch)
Am Sonntag, dem 14. Dezember 2008, ist um 8 Uhr
früh Prof. Mag. Friedrich Wolf, Gründer und langjähriger
Leiter der Chorvereinigung St. Augustin nach schwerem Leiden
im 74. Lebensjahr gestorben. Tief betroffen von dieser Nachricht
hat die Chorvereinigung St. Augustin während der Sonntagsmesse
in der Jesuitenkirche ihm zum Gedenken das „Ave verum“ von
Mozart gesungen.
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2007
Auf dem Programm des Frühjahrskonzertes
stand
"Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms (Solisten:
Cornelia Horak, Sopran; Klemens Sander, Bass; CD).
Es war ein großer Erfolg.
Im September gab es die Aufführung der Messe in c-Moll
von Robert Schumann. Dieses Werk stand zuletzt im Jahre 1999
auf
dem Programm der Chorvereinigung. Es ist außerordentlich
selten zu hören.
Das Herbstkonzert brachte das "Requiem in d-Moll" von
Wolfgang Amadeus Mozart. (CD)
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2006
Am Beginn des Mozartjahres, zu Mozarts 250. Geburtstag am
27. Jänner,
wurde der Gottesdienst aus der Jesuitenkirche von Eurovision live übertragen
(W.A. Mozart - Missa Solemnis in C-Dur KV 337).
Von dieser Festaufführung
wurde eine DVD produziert.
Im Auftrag von Wiener Mozartjahr 2006 hatte
Herbert Lauermann
(* 1955 in Wien) das "Vater unser" vertont. Im
Rahmen des Frühjahrskonzertes der Chorvereinigung St. Augustin
wurde dieses Werk uraufgeführt (Interpretation: Wiener
Kammerchor, Leitung: Michael Grohotolsky).
In Gegenüberstellung dazu interpretierte die Chorvereinigung
St. Augustin unter ihrem musikalischen Leiter Andreas Pixner
die "Vesperae
solennes de Dominica" KV 321 und das "Exsultate jubilate" KV
165 von W.A. Mozart.
Als Beitrag des ORF Wien
zum Mozartjahr 2006 wurde dieses Konzert auf CD (Solistin:
Ildiko Raimondi) eingespielt.
Chorreise nach Chieti zur "Settimana
Mozartiana"
14. bis 17. Juli 2006

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Ein Joseph Haydn-Schwerpunkt im Herbst brachte die "Theresienmesse" und
die "Große Orgelsolomesse" ind der Liturgie
und als Höhepunkt
das Konzert mit dem "Stabat Mater".
Die Aufführung der "Großen Messe in As-Dur" von Franz Schubert
wurde eingespielt und ist als CD erhältlich.

Im Herbst erschien auch eine Mozart-CD mit
zwei Live-Aufnahmen aus der Jesuitenkirche
Wolfgang Amadeus Mozart
Dominicusmesse
Spatzenmesse
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2005
Die beiden Messen von W.A. Mozart (Missa brevis in D-Dur, KV 194, und Missa brevis
in B-Dur, KV 275) wurden neu einstudiert.
Neben
zwei großen Messen von Joseph Haydn (Theresienmesse, Harmoniemesse) wurde
auch
seine erste Messe, genannt Jugendmesse, im Rahmen der Liturgie geboten.

Auf dem Programm des Frühjahrskonzertes stand das selten gespielte Requiem
in c-Moll von Michael Haydn und die Vesperae solennes
de Dominica (KV 321) von W.A. Mozart.
Die Live-Einspielung des Konzertes ist auf CD erhältlich.
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2004
Von Jänner bis Oktober war Herr Prof.
Herbert Ortmayr der musikalische Leiter der Chorvereinigung
St. Augustin.
Im
Frühjahrskonzert
bietet die Chorvereinigung St. Augustin die Messe in d-Moll und
Motetten von Anton Bruckner.
Dieses
Konzert wird aufgezeichnet
und erscheint als CD,
mit einem Bild des Malers Max Weiler als Cover.

Der Pfingstsonntag ist für die Jesuitenkirche und für
die Chorvereinigung ein großer Tag:
Das erste Hochamt
mit der neuen, von OBM Hartwig Späth aus Freiburg gebauten
Orgel findet statt.
(Große Orgelsolomesse von Joseph Haydn - CD)
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Nach dem Herbstkonzert
mit dem Requiem und Motetten von W.A. Mozart übernimmt
Herr Prof. Andreas Pixner die musikalische Leitung der
Chorvereinigung St. Augustin.
An zweiten Adventsonntag singen wir die Missa pro Dominicis
Adventus et Quadragesimae für Chor und Blechbläser
von Wolfgang Joseph Emmerig (geb. um 1776, gest. um 1839).
Emmerig war Komponist und Kanonikus
an der "Alten Kapelle" in Regensburg.
Am letzten Adventsonntag gibt es eine "Adventlieder-Messe",
einen Gottesdienst mit Motetten zur Adventzeit.
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2003
10 Jahre Chorvereinigung St. Augustin
Mit einem Festgottesdienst, musikalisch umrahmt mit der Waisenhausmesse
(CD) von
W.A. Mozart, feierten wir am 26. Jänner.
10 Jahre Chorvereinigung St. Augustin bedeutet 10 Jahre Kirchenmusik
in der Jesuitenkirche (Universitätskirche) – das sind
nahezu 500 mit großer Kirchenmusik gestaltete Gottesdienste,
zahlreiche Konzerte und begeistert aufgenommene CD-Aufnahmen
in der Kirche.
Mit großer Kirchenmusik ging unser Jubiläumsprogramm weiter: unter anderem mit Franz Schuberts Großer Messe in Es-Dur, drei großen Messen von Joseph Haydn, der Großen Messe in f-Moll von Anton Bruckner (Pfingstsonntag) und der Großen Messe in C-Dur von Ludwig van Beethoven.
Zwei Konzerte mit dem Oratorium "Der Messias" von Georg
Friedrich Händel fanden in der Zeit der Wiener Festwochen
statt. (CD -
Aufnahme) |
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Ende
Juni war Gerard Depardieu in Carnuntum. Seine Lesung aus den „Confessiones“ des Augustinus begleiteten wir mit Motetten von Heinrich Isaac und Anton Bruckner. Von der Regie durch das finstere Amphitheater gehetzt, konnten wir den Abend leider nicht genießen.
Im Herbst wurden in einer Abendmusik das Te-Deum von Anton
Bruckner und das Requiem von W.A. Mozart aufgeführt und
eingespielt (CD)
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Nach der Mitternachtsmette am 24. Dezember legte Prof. Friedrich
Wolf seine Funktion
als Musikalischer Leiter der Chorvereinigung St. Augustin zurück.
Fast
fünfzig Jahre seines Lebens hat Prof. Wolf der Kirchenmusik
gewidmet, vierunddreißig davon der Chorvereinigung St.
Augustin.
Als junger Chorleiter übernahm er 1957 den Chor der Servitenkirche
und leitete von 1969 bis 1993 den Chor der Augustinerkirche.
Die allsonntäglichen Orchestermessen waren bald über
die Augustinerkirche hinaus im In- und Ausland bekannt, nicht
zuletzt durch zahlreiche Schallplattenaufnahmen, Rundfunk-
und Fernsehübertragungen. 1993 mußte er die Augustinerkirche
verlassen und der Chor folgte ihm.
Er begründete mit einigen beherzten Chormitgliedern die
Chorvereinigung St. Augustin und fand in der Jesuitenkirche
eine neue Wirkungsstätte, wo er bis zum 24.12.2003 blieb.
Prof.
Wolf hat als regens chori der Chorvereinigung Werke des „Thesaurus
musicae sacrae“ auf hohem Niveau einstudiert
und interpretiert und damit sehr vielen Menschen Freude bereitet.
Er war eine unverwechselbare musikalische Erscheinung des Wiener
Musiklebens,
der die klassische Wiener Kirchenmusik zu neuem Leben erweckt
hatte und selbst zur Institution geworden war.
Die Chorvereinigung St. Augustin verdankt Herrn Prof. Wolf und
seiner Frau, die sein musikalisches Leben immer mitgetragen hat,
sehr viel und dankt ihnen dafür.
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2002
Die berühmtesten Messen Mozarts standen im Mittelpunkt unseres Programmes. Aber auch die großen Messen Franz Schuberts (Messe in As-Dur, Messe in Es-Dur), Ludwig van Beethovens Große
Messe in C-Dur und Joseph Haydns Harmoniemesse erklangen im Rahmen der
Liturgie.
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In
der Zeit der Wiener Festwochen luden wir zu dem Besuch eines
Konzertes mit dem Werk "Ein
deutsches Requiem" von
Johannes Brahms ein.
Wieder in Zusammenarbeit
mit dem ORF-Landesstudio Wien wurde „Ein deutsches Requiem“ von
Johannes Brahms in der Jesuitenkirche (Universitätskirche)
auf CD eingespielt. Die CD mit
den Solisten Ildiko Raimondi, Sopran, und Wolfgang Bankl, Bass,
erschien im Oktober.
Am 8. Dezember gab es eine Aufführung der „Missa brevis“ von Franz Xaver Frenzel, die der Komponist mit einem der Chorvereinigung St. Augustin gewidmeten „Credo“ ergänzt
hat.
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2001
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Am 29. Jänner starb Max Weiler.
Bei der offiziellen Trauerfeier
in der Dr.-Karl-Lueger-Gedächtniskirche auf dem Wiener Zentralfriedhof
konnten wir mit Joseph Haydns Mariazellermesse von dem großen
Maler Abschied nehmen.
Schwerpunkte unseres Programmes in diesem Jahr waren die Messvertonungen
Joseph Haydns. Elf der zwölf erhaltenen Messen wurden im
Rahmen der Gottesdienste
aufgeführt.
Die Caecilienmesse
und das Stabat Mater wurden in zwei Konzerten dargeboten.
Die Schöpfungsmesse und die Missa in honorem St. Joannis de Deo (Kleine
Orgelsolomesse) wurden, wieder in Zusammenarbeit mit dem ORF - Landesstudio Wien,
in der Jesuitenkirche auf CD eingespielt.
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2000
Kirchenmusikwerke der Romantik standen im Zentrum der Chorarbeit. In den
Hochämtern brachten wir u.a. die Messe in f-Moll von Anton Bruckner und die Messen in D-Dur von Antonin Dvorák und Otto Nicolai zu Gehör.
"Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms stand im Mittelpunkt einer
Abendmusik.
Mit der Aufführung
von drei Violinkonzerten und zwei Kantaten gedachten wir des 250. Todestages
von Johann Sebastian Bach.
Auf Einladung der Stadt Legnago, der Geburtsstadt von Antonio Salieri, brachten
wir im "Teatro Salieri" in einem Gedenkkonzert zum 250. Geburtstag
Antonio Salieris Gradualien und Offertorien und die "Hofkapellmeistermesse" des
Meisters zur Aufführung.

In Zusammenarbeit mit dem ORF (Radio Wien) konnten wir noch vor Weihnachten
im Haus der Musik unsere neue CD mit
der "Waisenhausmesse" und dem "Te Deum" von W.A. Mozart präsentieren. Wieder war die Jesuitenkirche (Universitätskirche)
der Aufnahmeort.
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1999

Die
Neueinstudierung der Orgelsolomesse von W. A. Mozart und der
Messe in D-Dur ("Hofkapellmeistermesse") von Antonio
Salieri mit anschließender CD-Aufnahme
(wieder in Zusammenarbeit mit dem ORF - Radio Wien) zählt
gewiß zu den Höhepunkten im Jahr 1999. Die Aufnahme
fand in der Jesuitenkirche (Universitätskirche)
statt.
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Somit hat die Chorvereinigung nicht weniger als 22 Messen
auf Tonträger eingespielt: vier Messen von Joseph Haydn
fünf
von W.A. Mozart
alle sieben Messen von Franz Schubert
eine
Messe und das Requiem von Anton Bruckner
und je eine Messe
von Antonio Salieri, Ludwig van Beethoven und Antonín
Dvorák
Im Rahmen eines Hochamtes im Wiener Stephansdom gestaltet die
Chorvereinigung St. Augustin gemeinsam mit den Wiener Symphonikern
die „Missa solemnis“ von Professor Hanns Soler
zu dessen 90. Geburtstag.
Während eines Hochamtes mit der Messe in e-Moll von Anton Bruckner im Stift St. Florian (Oberösterreich) konnten wir das „Magnificat“ von Richard J. Bing zur Welturaufführung
bringen.
Nach der Sommerpause wurde die Messe in c-Moll ("Missa
sacra") von Robert Schumann einstudiert und in dem
Publikum in einem Konzert in der Wiener Universitätskirche
vorgestellt.
Am dritten Adventsonntag gab es eine Aufführung der „Missa brevis“ von
Franz Xaver Frenzel.
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1998
In der ersten Hälfte des Jahres 1998 führte die Chorvereinigung St. Augustin die sechs großen Messen von Joseph Haydn (Paukenmesse, Heiligmesse, Nelsonmesse, Theresienmesse, Schöpfungsmesse und Harmoniemesse) in der Jesuitenkirche (Universitätskirche)
im Rahmen der Sonntagsgottesdienste auf.
Mit der konzertanten Darbietung der "Schöpfung" wurde der
Zyklus "Joseph
Haydn in der Jesuitenkirche (Universitätskirche)" komplettiert.

Im
Sommer widmet sich der Chor der Einstudierung einiger Motetten
von Franz Liszt, Johannes Brahms und Anton Bruckner sowie der
Missa super „Un Gay Bergier" von Jacobus Gallus.
Dieses Programm wird in zwei Konzerten in Perugia und Todi
(Italien) erstmals vorgestellt.

Die Motetten von Franz Liszt sind gemeinsam mit Ludwig van
Beethovens Großer
Messe in C-Dur auf der neuen, in Zusammenarbeit mit dem ORF – Radio Wien
in der Jesuitenkirche aufgenommenen CD erhältlich.
Die Präsentation
dieser CD fand im Theatermuseum Wien statt.
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1997
Rechtzeitig
zur 200. Wiederkehr von Franz Schuberts Geburtstag am 31. Jänner
1997 erschien die Große Messe in F-Dur
auf CD,
womit die Chorvereinigung St. Augustin als einziger österreichischer
Chor alle sieben Messen dieses Komponisten aufgenommen hat.
Alle diese Messen werden 1998 im Rahmen der Gottesdienste in
der Jesuitenkirche (Universitätskirche) in der Reihenfolge
ihrer Entstehung aufgeführt
werden.
Während der Feiern in der Schubertkirche
(Pfarrkirche Wien-Lichtental) brachten wir im Rahmen der Liturgie
vier Mal eine Messen von Franz Schubert zur Aufführung.
Wir sangen die Messe
in B-Dur, die Messe in C-Dur, die Messe in G-Dur und die Deutsche
Messe in der Originalfassung mit Bläsern.
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" Triumphaler ,Messias' in der Basilika
San Vittore: Standing ovations, fünf
Minuten ununterbrochener
Applaus und ein Regen von ,Bravi' wurden Friedrich Wolf und seiner Wiener Chorvereingung
St. Augustin vom Varesiner Publikum
zuerkannt,
das sich zum gewohnten Abschlußkonzert der örtlichen Festwochen
in der Basilika San Vittore versammelt hatte. Eine tadellose Aufführung,
die dem Triumph der Ästhetik und der baulichen, sichtbaren Schönheit
wie einen Gegenaltar einen händelschen ,Messias' - nach den ,undeutschen'
Prinzipien von Einfachheit und spiritueller Demut geformt - gegenüberstellte." So
enthusiastisch urteilte die Zeitung "La prealpina" nach
unserem Konzert in Varese (Italien).
Weitere Konzerte mit dem "Messias" folgten in der Jesuitenkirche-Universitätskirche
in
Wien und in der Stadtpfarrkirche St. Xaver in Leoben.
Im Herbst 1997 erhielten wir endlich wieder ein
geeignetes Probenlokal in unmittelbarer Nähe zur Universitätskirche,
das uns neben einer brauchbaren Akustik
und versperrbaren Kästen
für
die Lagerung von Notenmaterial auch die Möglichkeit
zu einem gemütlichen
Umtrunk nach der Chorprobe bietet, ohne noch eine Gaststätte
aufsuchen zu müssen.
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Am 26. Oktober feierten wir mit Prof. Wolf in der Universitätskirche mit der Großen Messe in C-Dur von Ludwig van Beethoven dessen 40jährige Tätigkeit als Regens Chori und Dirigent.
In ihrer fünfjährigen Geschichte ist es der von Friedrich Wolf geleiteten Chorvereinigung St. Augustin auch unter ihrem neuen Namen gelungen, als eines der führenden österreichischen Kirchenmusikensembles anerkannt zu werden.
So freute es uns ganz besonders, daß der ORF die dem
Gedenken an den vor 400 Jahren
verstorbenen Jesuitenpater Petrus Canisius gewidmete
Christmette 1997 aus
der Jesuitenkirche (Universitätskirche)
live ins In- und Ausland übertrug. Für diesen
von Weihbischof Dr. Helmut Krätzl zelebrierten festlichen
Gottesdienst hatte Prof. Wolf die Große Credomesse von
Wolfgang Amadeus Mozart als passende musikalische Umrahmung
ausgesucht.
In seiner Homilie bezog sich Weihbischof
Krätzl auf das "Credo" dieser Messe, in der Mozart
dieses Wort an die 60mal vertont hat, und zitiert Petrus Canisius: "Pro
universo fidelium coetu betet er, also für die ganze Kirche
und für
jeden von uns, daß wir alles Alte ablegen und mit Christus
gleichsam neu geboren und in seinem Geist erneuert, die Berufung,
die jeder von
uns hat, mit größerem Eifer anpacken und wieder neu voranschreiten". |
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1996
Im Bruckner-Jahr 1996 widmet sich die Chorvereinigung insbesondere der Neueinstudierung und Aufführung von kirchenmusikalischen Werken Anton Bruckners. Besonders die e-Moll-Messe mit ihren vieltaktigen a-cappella-Stellen und der teilweise achtstimmigen polyphonen Konzeption stellt besondere Ansprüche an Sänger und Musiker.
Dieses Werk und einige
Motetten Bruckners stehen auch auf dem Programm einer Konzertreise
in die
Städte
Brixen, Bozen und Trient. "Die Südtiroler Illustrierte" schreibt über
das Konzert in Brixen: "Es war ein Konzert auf hohem Niveau,
das in seiner Wirkung den Zuhörer in Staunen versetzte.
So hätte es auch dem gottesfürchtigen
Anton Bruckner gefallen".
Vor
allem in Trient gelingt es uns, das Publikum in enthusiastische
Stimmung zu versetzen: Schon auf die ersten Motetten folgt
minutenlanger Applaus, nach der e-Moll-Messe kennt die Begeisterung
kaum noch Grenzen, und Prof. Wolf wird von Autogrammjägern
bestürmt.
In Wien wird das Programm der Südtirolreise noch einmal
aufgeführt, und aus den Mitschnitten der Konzerte entsteht
die erste Live-CD der
Chorvereinigung St. Augustin.
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Am 11. Oktober 1896 starb Anton Bruckner im Wiener Belvedere;
hundert Jahre später ist der Marmorsaal dieses Schlosses würdiger Rahmen für eine Gedenkstunde, bei der den Festgästen von der Chorvereinigung St. Augustin ein a-cappella-Programm mit Motetten Anton Bruckners und der Uraufführung zweier Motetten des zeitgenössischen Komponisten Ulf D. Soyka zu Gehör
gebracht wird.
Am Abend desselben Tages folgt in der Universitätskirche ein von Erzbischof Christoph Schönborn zelebriertes Pontifikalamt zu Ehren Anton Bruckners mit der Aufführung der Großen
Messe in f-Moll.
Der zweite Schwerpunkt im Jahr
1996 ist Joseph Haydn gewidmet. Im Rahmen der Haydn-Tage Wien
wird
der „Hymnus de Venerabili“ und die „Schöpfungsmesse“ in
einem Konzert geboten.
Danach studiert der Chor das „Stabat Mater“ von Joseph
Haydn wieder ein und führt es in einem Konzert des "Wiener
Klangbogen" sowie in der Stiftskirche Waldhausen/OÖ.
und in Altmünster/OÖ. (im Rahmen der Gmundner Festspiele)
auf.
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1995
Von 1995 bis heute singt die Chorvereinigung beinahe jeden
Sonntag in der Jesuitenkirche (Universitätskirche), wo sie nach den Jahren der "Wanderschaft" ihre
neue Heimat gefunden hat. In der Minoritenkirche finden, abgesehen von der
Mitgestaltung der Hochfeste Ostern und Weihnachten, nur mehr einzelne Konzerte
statt.
So wird für eine Abendmusik die Große Messe in As-Dur von Franz Schubert einstudiert. Diese Messe wird dann auch in der Dr.-Karl-Lueger-Gedächtniskirche am Zentralfriedhof und in der Kirche St. Georg-Kagran im Rahmen eines Hochamtes aufgeführt. 
Während einer Chorwoche im Sommer wird Händels "Messias" erarbeitet.
Die beiden Konzerte mit diesem Werk in der Stiftskirche von Waldhausen/OÖ.
und in Wien (Minoritenkirche) stellen gewiß einen Höhepunkt
in der Geschichte der Chorvereinigung dar.
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| Ein anderer Höhepunkt geht am Abend des 18. Juni über die Bühne: Wir dürfen gemeinsam mit Luciano Pavarotti und der Budapester Philharmonie vor 17.000 begeisterten Zuhörern im Hof des Schönbrunner Schlosses musizieren. Die Chorvereinigung singt an diesem Abend den Osterchor aus Mascagnis "Cavalleria rusticana", den Chor der Triumphszene aus "Aida" und die Schlußkadenz "All'armi" der Stretta aus "Il trovatore".
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1994 Im Jahr 1994 hat
die Chorvereinigung ein erstes wichtiges Ziel erreicht - Wir
singen wieder jeden Sonntag im Rahmen eines Hochamtes abwechselnd
in der Minoriten-  kirche und in der Jesuitenkirche
(Universitätskirche).
Mit Akribie hat Prof. Wolf in seiner Chronik für das Jahr
1994 nicht weniger als 51 musikalisch gestaltete Gottesdienste
und 11 Konzerte vermerkt.Darunter
findet sich ein Konzert in der Minoritenkirche mit Werken von Anton Bruckner
(Große Messe in f-Moll und Te Deum) und ein Benefizkonzert für die
Renovierung der Votivkirche mit Werken von Anton Bruckner und Antonin Dvorak.
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1993
Die Trennung von St. Augustin
Für die "längerdienenden"
Chorsänger und vor allem natürlich für den Chorleiter war
das Jahr 1993 ein tiefer Einschnitt: das Jahr des Exils. Wenn man zu einer
bekannten, gar berühmten, Wiener Institution gehört - wie etwa
vormals der Kirchenmusik von St. Augustin -, neigt man dazu zu glauben,
daß diese Einrichtung (wahrscheinlich) immer so bestanden hat und
(voraussichtlich) auch immer weiter so bestehen wird. Dieser Glaube ist
jedoch eine Täuschung, und dementsprechend enttäuscht waren
auch die Mitglieder des früheren "Augustinerchores", als
sie sich am letzten Sonntag im Jänner 1993, wie an jedem Sonn- und
Feiertag über Jahrzehnte, zum Einsingen für die Gestaltung des
11-Uhr-Hochamtes in ihrem Probenraum im ersten Stock des Augustinerkonvents,
dem Augustinus-Saal, versammelten. Dort teilte ihnen der zuständige
Pfarrer nämlich mit, daß ihre musikalische Gestaltung der Meßfeier
nicht mehr erforderlich wäre, da bereits ein anderes Ensemble für
diesen Zweck bestellt worden sei, und zwar für "jetzt und für
die nächsten Sonntage".
Danach, irgendwann in der Fastenzeit, so wurde mitgeteilt, wäre
man sehr willkommen, wieder mitzusingen, allerdings unter neuer Leitung
und
ohne jene Person, die den Chor zu dem gemacht hat, was er heute (immer
noch) ist. Diese Person, der Regens Chori von St. Augustin, Friedrich
Wolf, war nämlich, für die meisten Beteiligten völlig überraschend,
vom Pfarrer handstreichartig seines Amtes enthoben worden. Der Chor ging
mit seinem Leiter ins Exil. Im diesfalls schlechtesten Sinn des Wortes "von heute auf morgen" stand nun eine Gruppe von über
70 Chorsängerinnen und -sängern "auf der Straße".
Die Chormitglieder, die sich größtenteils seit Jahren, vielfach
auch seit Jahrzehnten, Verdienste - wenn auch keine materiellen! - im
Dienst an Kirche und Kirchenmusik erworben hatten, waren plötzlich
ohne kirchliche Heimat. Und dem Chor als Ensemble fehlte auf einmal alles
üblicherweise zum "Überleben" Notwendige: Es gab
weder ein Probenlokal noch einen "Auftrittsort", das heißt,
eine geeignete Kirche, wo man hätte singen können. - Und, vielleicht
am schlimmsten, es gab keine Noten! Das über die Jahre von Professor
Wolf für Chor und Orchester eingerichtete Notenmaterial wurde in
St. Augustin unzugänglich unter Verschluß gehalten.
M. Filzmaier
Der Neuanfang der Chorvereinigung St. Augustin
Wie oft hat der Chor von St. Augustin in
den Jahren bis 1993 das Mozartrequiem aufgeführt! Am Abend des
11. März, so haben es viele von uns in Erinnerung, erfaßt
Sänger,
Musiker und Publikum gleichermaßen eine eigenartige Stimmung,
als wir - die eben erst gegründete Chorvereinigung St. Augustin
- dieses einzigartige Werk in der Minoritenkirche unseren treuen
Anhängern
im Rahmen der Haydn-Tage zu Gehör bringen dürfen.
Man könnte
meinen, eine Institution, die sich jahrzehntelang bestens bewährt
hat, wird nach ihrem plötzlichen Ende gleichsam zu Grabe getragen.
Doch schon die Tatsache, daß die Sängerinnen und Sänger
des nun nicht mehr bestehenden Chores von St. Augustin überhaupt
an jenem Abend nahezu vollzählig versammelt sind und gemeinsam
musizieren (und daß dies eintritt, hätte wohl sechs Wochen
zuvor niemand geglaubt) beweist, daß auf den Trümmern
des Vergangenen schon etwas Neues im Begriff ist zu entstehen.
So
stellt sich nach und nach
die Zuversicht ein, daß die Chorvereinigung St. Augustin auch
unter den völlig veränderten neuen Umständen eine
Zukunft hat - vielleicht sogar eine einzigartige Chance zu einem
Neubeginn, der sich,
im nachhinein betrachtet, als vorteilhaft für den Chor erweisen
wird.
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| Bis sich für die Chorvereinigung
wieder eine einigermaßen geregelte
Situation eintritt, ist es aber noch ein
weiter, beschwerlicher Weg.
Zunächst fehlt es ja am Nötigsten:
es sind keinerlei finanzielle Mittel, kein geeignetes Probenlokal und kein
Notenmaterial vorhanden - und vor allem mangelt es am Wichtigsten: Es zeigt
sich rasch, daß es äußerst schwierig ist, für ein
Kirchenmusikensemble von der Größe der Chorvereinigung sowohl
eine baulich geeignete Kirche in zentraler Lage als auch eine Pfarre zu
finden, die an der regelmäßigen musikalischen Mitgestaltung der
Gottesdienste durch einen namhaften Chor überhaupt
interessiert ist.
In dieser Zeit des "Asyls" haben wir neben zahlreichen Enttäuschungen
auch viel Unterstützung von verschiedenen
Seiten erfahren.
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Da
der Chor nun keine feste Heimstatt mehr hat, können Einladungen
in verschiedene Kirchen wahrgenommen werden, etwa in die Pfarre
St. Rochus
im dritten Bezirk, nach St. Georg in Kagran,
bald auch in die Votivkirche, die Malteserkirche und die Minoritenkirche.
Am 13. Mai folgt mit Franz Schuberts Es-Dur
Messe schon das nächste
Konzert in der Minoritenkirche, und es zeigt sich, daß uns viele
Kirchenmusikfreunde ins "Exil" gefolgt sind. Langsam beginnen
sich auch die positiven Auswirkungen unserer Vereinsarbeit unter der Führung
unseres Obmannes Dr. Otto Grumbeck bemerkbar zu machen. Zunächst wissen
die Kirchenmusikfreunde ja gar nicht, wo wir auf einmal hingekommen sind.
Erst nach und nach spricht
sich herum, daß es uns noch gibt, und daß auch die Möglichkeit
besteht, als förderndes Mitglied über unsere Aktivitäten
regelmäßig informiert zu werden.
Zum Jahresende 1993 kann die Chorvereinigung St. Augustin auf ein erstes
erfolgreiches Jahr zurückblicken: ein Pontifikalamt in der Klosterneuburger
Stiftskirche mit Kardinal Groer; zwei Aufführungen der D-Dur-Messe
von Antonín Dvorák, eine beim Ost-West-Festival in Krems (1.
August) und eine anläßlich eines Pontifikalamtes mit den Bischöfen
Georg Eder und Donato Squicciarini im Dom zu Salzburg am 24. Oktober.
Als musikalischen Höhepunkt dieses Jahres
kann die Chorvereinigung am 30. Oktober die "Missa" des amerikanischen
Kardiologen und Komponisten Richard Bing im Wiener Stephansdom zum ersten
Mal in Europa aufführen. Für viele von uns stellt die Beschäftigung
mit der Tonsprache Bings, eines Schülers von Carl Orff, musikalisches
Neuland dar, und daher sind viele Proben und eine Chorwoche nötig,
bis schließlich mit der Aufführung im Rahmen eines von Bischof
Christoph Schönborn zelebrierten Pontifikalamtes ein beachtlicher
Erfolg erzielt werden kann, der auch auf CD dokumentiert ist.
Im Dezember tritt
die Chorvereinigung beim Heurigen "Wolf" in Neustift am Walde
an einem für einen Kirchenchor doch etwas ungewöhnlichen Ort vor
die Fernsehkamera, um für die Weihnachtssendung "Licht ins Dunkel"
einige Adventlieder und Motetten aufzunehmen. Mit einem Mal erfährt
eine breite Öffentlichkeit, daß es uns gelungen ist, uns zu konsolidieren,
und daß die Qualität unserer musikalischen Darbietungen unter
den unerfreulichen Ereignissen nicht gelitten hat.
Eugen Lindorfer
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